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Snowboard und Ski: Wie gefährlich ist Tiefschnee? | STRG_F

Snowboard und Ski: Wie gefährlich ist Tiefschnee? | STRG_F


100 comments

Meine abseits der piste erfahrung war dieses jahr erst, ich war nur 20-30 m entfernt von der biste sah aber eine kleine schlucht nicht und bin 2 m in einen bach gestürzt, das war aufjedenfall nicht angehnem. Zum glück ist außer ein paar prellungen nichts passiert

Fakt: Die meisten Lawinenopfer gibt es bei Stufe 3. Vermutlich weil sich dann mehr Leute ins Gelände trauen. Fahrt vorsichtig, auch wenn nicht Stufe 4 oder 5 besteht.

Die meisten Lawinenunfälle passieren passieren übrigens bei Warnstufe 3.

Also am Besten nur bei 1 und 2 fahren!
Wär cool wenn ihr in der Doku noch drauf hinweist!

Fahre selber immer nach Lech. Die Wetterleute dort sind Profis und sperren bei Risiko sofort Gebiete. Wer diese Fahrverbote und Sperren missachtet ( so wie die verschütteten Deutschen im langen Zug) sind selber schuld.

Als Bergretter und passionierter Skifahrer habe ich bereits Erfahrung mit Lawinen gemacht, zum Glück wurde ich nie selbst verschüttet. Das Problem heutzutage ist nicht die Ausrüstung sondern der Mensch, der meint durch die Ausrüstung in Sicherheit zu sein. Die Folge ist dass der Einzelne ein größeres Risiko eingeht und damit sich und andere der Gefahr aussetzt, verschüttet zu werden.
Außerdem ist die Quantifizierung des Lawinenrisikos trügerisch. Ein 2er per se nicht sicher und ein 3/4 Gefährlich. Anders ausgedrückt: ich kann bei einer Tour mit 2er Warnstufe auf Hänge treffen, die als 3/4er eingestuft werden. Unerfahrene Tourengeher erkennen die Gefahr und Anzeichen ggf. nicht, verlassen sich auf das Lawinenbulletin / Snowcard und lösen dann Lawinen aus.

Ich Persönlich fahre seit einiger Zeit Ski! Ich mag es gar nicht im Tiefschnee zu fahren, und ich kann es auch nicht verstehen wie diese Leute so unüberlegt fahren können. Mir wurde mehrfach einfach in die Gruppe gefahren, Ich HASSE sowas!

Ski-Routenplanung mit einer deutschen Gruppe in den französischen Alpen. Der Guide (Ex-Maat) fördert am Abend zuvor Gruppenzusammenghörigkeit, indem LVS – Geräte auf Zeit lokalisiert und ausgebuddelt werden müssen. Die Teams werden immer wieder neu zusammengestellt. Umgang mit Sonde und Schaufel wird geübt. Eine Stunde Lawindenkunde. Morgens Appell beim Guide: Jeder muss LVS, Airbag, Schaufel und Sonde vorzeigen. Abfahrt, steigen und queren. Als wir auf der Einfahrt zum Hang, den der Guide schneetechnisch untersucht, stehen, erscheint eine französische Skischule. Die Jugendlichen haben einen anderen Weg genommen (ohne steigen). Keiner trägt einen Helm, keiner hat ein LVS, keiner hat einen Airbag. Vorneweg die Skilehrerin, Typ "La Traviata", und fährt mit wallender Mähne ohne zu zögern runter. Alle hinterher. Wir schauen uns an.
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich.

Was soll denn bitte akute Lawinengefahr sein?? 3er, 4er, 5er?
Außerdem wären hintergrundinfos sinnvoll – warum ist der steile hang im Gespräch mit dem Guide bei 4 ein Problem?

Der gesamte FREIE alpine raum ist gefahren gebiet… im sommer und auch im winter. immer wenn extremereignisse stattfinden gibt es massenhaft derartige berichte, dokus, was auch immer. vlt. sollte man einmal länger entsprechende guides begleiten oder einbinden?
Gibt ja immerhin jede menge alpenvereine oder auch staatliche institutionen. dieser blick fehlt hier vollkommen und verfläscht das bild.

Soll man nun eigentlich auch von Sicherheitsgurten abraten weil das im Kopf etwas macht? Jedes Sicherheitsfeature kann etwas bringen und es gibt wohl einen Grund warum alpenvereine NICHT derart negativ gegenüber airbags eingestellt sind.
Das agressive Marketing von ABS finde ich übrigens ebenso schlimm und die seriöse Recherche zu den Zahlen finde ich gut.

Ich fahre seit ich denken kann Ski und bin jedes Jahr unzählige tage unterwegs. Fehleinschätzung ist immer eine Gefahr und vor ein paar wochen wäre ich einmal fast in einem Baumloch erstickt. der Arlberg (wo ich heute war) ist zu hoch für Bäume aber sonst sagt man immer, dass es nach lawinen das gefährlichste im Tiefschnee ist und in dieser Doku wird es nicht erwähnt.
Trotzdem gut gemacht 🙂

Hallo STRG_F

Könnt Ihr mal einen Maulfwurf beim DSDS Casting einschmuggeln.
Laut unbestätigten Gerüchten diverser Teilnehmer werden die Leute dort dazu aufgefordert sich besonders Dumm oder auffällig zu verhalten, es war ja eigentlich ein offenen Geheimnis , aber mich würde wirklich interessieren wie dreist RTL hier tatsächlich ist.

0:55 der arlberg ist wohl war mein absolut liebstes Ski Gebiet, daher haben mich die 4 Toten sehr aus der Bahn geworfen… ich werde allerdings trotzdem wieder hinfahren und den Tiefschnee genießen

6:45 das Geräusch lasst mich nostalgisch werden… allerdings flößt es mir in diesem Kontext auch Respekt ein, da ich als snowboarder im arlberg ja sowieso vorbelastet bin…

Bin schon 2 mal in einer Lawine gewesen lebe immer noch ich empfel jedem einen Air bag dabei zuhaben der Hat mir mein leben gerettet.

"Jetzt bei Lawinenwarnstufe 2 ist es eher harmlos, nach seiner persönlichen Linie zu suchen"! (8:09 min)

Und doch herrschte am Unglückstag in der Seehöhe des Lawinenunglücks genau diese Warnstufe. Der Lange Zug wurde an diesem Tag vielfach gefahren, sogar von Bergführern. Ich habe nichts dagegen, wenn auch unwissende Personen wie der offenkundig wenig erfahrene Moderator ("Tiefschnee-Experte") mit einer solchen Reportage zur sensibilisierung des Themas beiträgt.
Der Beginn der Reportage zeugt aber leider von völliger Unwissenheit. Man hat sich nicht die Mühe gemacht, die genauen Umstände des Unglücks auch nur ansatzweise zu recherchieren. Stattdessen vermittelt man leichtfertig den Eindruck "selbst schuld" – um sich in Minute 9 mit obigem Zitat gleich wieder selbst zu widersprechen. Ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen der Opfer. Definitiv kein seriöser Journalismus, gerade wenn bei solch einem Unglück besondere Sensibilität von Nöten wäre!

Und um nochmal auf meine eingangs zitierte Aussage zurückzukommen: Bei LWS 2 passieren 29% der tödlichen Lawinenunfälle. Damit ist die Stufe 2 die Gefahrenstufe mit den zweitmeisten Toten nach Stufe 3. "Eher harmlos"? Man kann bei Stufe 2 sterben, bei Stufe 4 aber mit entsprechendem Fachwissen und Spurwahl eine ungefährliche Skitour gehen. Dazu benötigt man aber das nötige Hintergrundwissen, was ich in diesem Beitrag schwer vermisst habe. Die anmaßende Verurteilung der Verunglückten durch das STRG_F Team ohne dieses Hintergrundwissen zu recherchieren, ist definitiv mehr als fehl am Platz!

Nur als Info für die Oberschlauen hier! An dem Tag vom Unglück hat der Lawinenwarndienst Vorarlberg für die Höhe des Unglücks LWS 2 ausgegeben. Und nicht 4 oder 5 wie ihr hier alle vermutet! Natürlich hätten sie beachten müssen dass es kurz vorher noch lws 4 war, aber wie hier manche über die Verunglückten Urteilen, ist einfach unverschämt.
Abgesehen davon tolle Reportage mit viel Wissen, weit weg von der reinen Panikmache der sonstigen Medien

bei hoher Lawinenwarnstufe die Piste zu verlassen, kann man nur noch als "natürliche Auslese" bezeichnen! auf Mitleid braucht da keiner mehr zu machen, sorry. Und mal an die Leute denken, die sich dann zur Rettung ebenfalls in Gefahr begeben MÜSSEN.

Ich fahre selbst schon seit minimum 14 Jahren Ski, meist in Österreich, Italien oder der Schweiz. Ich bin immer gerne mit tourenski abseits der Pisten gewandert, hoch in die hänge geklettert und dann lang abgefahren. Mein Vater hat mir das beigebracht, aber für ihn schienen Lawinen (trotz persönlicher Erfahrung) nie eine große Gefahr darzustellen. Ich hab auch nie groß darüber nachgedacht, bis ich dann mal mitten im Nordhang des Stuiben stand und ich beim Felle abziehen mit meinen skischuhen den hang losgetreten hab. Ein riesen schneebrett riss ab, auf dem ich dann in Richtung Tal rutschte. Glücklicherweise klatschte der größte Teil des brettes in einen zugefrorenen See am Fuße des Tals, sonst wäre ich wahrscheinlich zwischen den Platten zerquetscht worden. Seither hab ich großen Respekt vor dem Schnee und werde nicht mehr alleine in verlassenen Gebieten fahren.

Ich fahre nun seit ca 5 Jahren jedes Saison viel im Tiefschnee und habe daher schon durchaus Erfahrung gesammelt.
Prinzipiell ist diese Reportage gut. Allerdings wird in meinen Augen zu wenig differenziert, was die Personen angeht, die sich im Tiefschnee bewegen. Denn ein fundiertes Wissen, wie man sich in verschiedenen Lagen zu Verhalten hat, ist unerlässlich. Der Lawinenlagebericht wird in meinen Augen in dieser Reportage nicht richtig betrachtet. Denn dieser is lediglich ein Wegweiser, an dem man sich orientieren soll und nicht mehr. Die jeweilige Schneedeckenbeschaffenheit kann schon zwischen benachbarten Hängen stark variieren. Dementsprechend sind verschieden exponierte Hänge auch in gleicher Region unterschiedlich zu befahren. Ich selber war im Januar, als sehr viel Schnee lag, viel im Tiefschnee unterwegs, da ich die Hänge einzeln analysiert und auf ihre Befahbarkeit getestet habe. Der Lawinenlagebericht hat an diesem Tag die Stufe vier ausgegeben, während der spezifische Hang, den ich befahren habe weit weniger gefährlich war. Ein benachbarter Hang erschien mir dagegen zu gefährlich, sodass ich ihn nicht befuhr. Am Abend stieß ich dann per Zufall auf einen Bericht, dass genau an diesem Tag an diesem Hang ein Skifahrer eine Lawine auslößte, verschüttet wurde und verstarb.
Was ich damit sagen willst ist, dass das individuelle Testen eines Hangs auf seine Befahrbarkeit weit wichtiger ist, als die Aussage des Lawinenlageberichts. Außerdem erfordert das Off-Piste-Fahren fundiertes Wissen, das in meinen Augen die meisten Skifahrer, die dort fahren, nicht haben. Deswegen sollte wie so oft stark zwischen den Personen, die sich im Tiefschnee aufhalten unterschieden werden. Sicher gibt es viele, die ohne oder mit kaum Wissen Off-Piste fahren aber sicher nicht alle.

Ich fahre Tiefschnee, allerdings nur treeruns unterhalb der Baumgrenze, da ist die lawinengefahr nicht sehr groß. Für das richtige freeriden fehlt mir das Geld und die Ausrüstung. Leider.

Sehr schwacher Bericht. Natürlich kann man auch bei LWS 4 oder 5 Touren machen im Gelände, so wie wir heuer z.B. Es stellt sich nur die Frage, wo man hingeht, den Langen Zug wird man sicher genau so wenig fahren wie das Stierlochkar oder ähnliches. Es hindert einen aber niemand, im wenig steilen, vielleicht sogar bewaldeten Gebiet eine Tour zu machen, wenn man auch die Einzugsgebiete berücksichtigt. Da könnte man auch sagen, bei LWS 5 darfst Du nicht vor die Haustür gehen. Eben daran krankt so ein Bericht wie dieser, daß man nicht auf Methoden wie 3×3 oder Stop or go eingeht. Abgesehen davon ist die mit Abstand gefährlichste Lawinenwarnstufe die Stufe 3, und nicht 4 oder 5. Bei LWS 3 gibt es die meisten Toten, weil bei 4 oder 5 die wenig Erfahrenen sowieso zu Hause bleiben, aber bei Stufe 3 leider doch viele in Hänge reinfahren, die nach den diversen Reduktionsmethoden eigentlich nicht befahren werden dürften.

Ich bin mal Tiefschnee gefahren, aber nie mehr als 100m von einer Piste entfernt und auch nicht alleine. Von der Ausrüstung und den Videos hatte ich vor diesem Video dennoch viel weniger gewusst. Das schlimmste, was mir passiert ist, ist dass ich mal unabsichtlich von der Piste abgekommen bin und die schöne Bergnatur belästigt habe.

Ich bin früher gerne mal tiefschnee gefahren, aber nie weit weg von der Piste. Bin dann allerdings einmal in ein 3m tiefes Loch gefallen welches durch einen übergang zustande kam, um bin zwar selbst aus dem noch gekommen, habe aber dadurch fast eine Lawine ausgelöst. Da mein Ski allerdings noch in dem Loch lag, haben wir ( ich und meine skibegleitung) ihn mit einem waghalsigen Manöver herausgeholt, was im Nachhinein aber auch eine dumme Aktion war. Seit dem fahre ich fast kein tiefschnee mehr und wenn nur unmittelbar neben der Piste. Ist mir einfach zu gefährlich. Ich kann nur sagen trefft Sicherheitsvorkehrungen, es ist lebenswichtig !!!

Hallo, der Bericht ist nett, aber trifft nicht die Realität. Warum geht man Tiefschneefahren? Weil es toll ist. Weil es ursprünglich ist. Weil es individuell ist. Pistenfahrer dazu zu befragen bringt nur wenig. Der Unfall über den der Report den Rahmen macht wird nur wenig recherchiert. Klar sind in dem Hang Spuren! Es ist eher eine moralische Frage, ob man einen Hang befahren sollte, in dem Menschen gestorben sind – denn eine Sicherheitsfrage. Wichtig wäre eigentlich eine Recherche bei den Bergbahnen gewesen. Warum war damals die Route gesperrt? Was auch nicht rüberkam, dass die Lawinenwarnstufe am fraglichen Tag eher untypisch war. Vorarlberg hat einen zweier ausgegeben. Also eher geringe Gefahr. Tirol einen dreier. Sprich mäßig. Den häufig im Report gebrauchten Begriff "akut" gibt es ja an sich gar nicht. Es gibt die Stufen von gering bis sehr groß. Und ab erheblich wird es eben kritisch – der 3er ist an sich auch die gefährlichste LWS! Welchen Fehler haben die vier denn gemacht? Vermutlich, dass sie gemeinsam ohne Abstand den für die LWS zu steilen Hang befahren haben. Lt. Warnbericht wäre es angebracht gewesen, den steilen Hang in Gruppen zu meiden. Wenn alle verschüttet sind, ist keine Kameradenrettung möglich – zudem kann auch keine Hilfe angefordert werden. Schade drum, dass dies im Report nicht so rüberkommt. Leider tendieren alle Reports zum Thema eher dazu – meidet das Gelände. Anstatt zu sagen, geht verantwortungsvoll um!

Ich versteh das nicht warum vorallem die Deutschen sich so selbstüberschätzen. Ich meine es gibt Warnzeichen und die Warnungen der Einheimischen und trotzdem denken die man überlebt alles. Warum ? Lieber fahre ich einmal nicht im Tiefschnee und überlebe als das ich tot bin. Und großen Respekt an der Bergretter die ihr Leben riskieren um so Idioten aus dem Hang zu retten/bergen.

Sehr gute und verständliche Darstellung der Lawinengefahren beim Tiefschneefahren! Ich habe an mehreren Tiefschneekursen teilgenommen und würde niemals allein in den Tiefschnee gehen.
Einmal habe ich mit meiner Gruppe plus Skilehrer/Bergführer eine vierköpfige Familie ohne jegliche
Lawinenausrüstung im Gelände angetroffen. Eine solche Verantwortungslosigkeit der Eltern hat mich/uns damals fassungslos gemacht. Unser Skilehrer hat sofort das Gespräch mit den Eltern geführt!

Für mich hat das was von natürlicher Auslese.
Die Unverantwortlichen, die Kranken, die Minderbemittelten werden an der Ausbreitung gehindert.
Als Krankenkasse würde ich wegen grober Fahrlässigkeit jegliche Zahlung verweigern.

Der Tiefschnee bringt halt logsicherweise vor allem erfahrene Schifahrer in Gefahr, weil die anderen ja garnicht erst reinfahren. Ich würde trotzdem nie auf der Piste bleiben wenn es sich vermeiden lässt, die Pisten sind alle total flachgewalzt und ich finde das langweilig. Ausserdem ist es auch nicht ungefährlich wenn man dann leicht verlockt ist sehr schnell zu fahren.

Aber klar, die Gefahr ist immer da. Ich fahre auch meistens alleine, ich fahre Schi seit ich ein kleines Kind bin, jetzt darauf verzichten weil ich niemanden habe der mit mir fahren würde? Ich finde das ja alles richtig, aber in der Praxis ist es schwierig. Klar, bei 4 oder gar 5 würde ich nicht ins Gelände fahren (wobei bei 5 ist das Schigebiet oft eh mehr oder weniger geschlossen, oder man kommt garnicht erst hin weil die Strassen zu sind). Und ich habe auch Menschen gekannt (nur entfernt, aber immerhin) die in Lawinen gestorben sind. Es passiert, keine Frage, das Risiko ist immer da, und bei jeder Abfahrt denkt man darüber nach. Man liest Bücher, besucht Kurse, kauft Ausrüstung, liest den Bericht, versucht einzuschätzen. Aber ich muss ehrlich sagen, ich kann es dann in er Praxis kaum wirklich einschätzen.

Warum müssen Dokus neuerdings immer einen derart tendenziösen Charakter besitzen. Da wird alles durcheinander geworfen, Tiefschnee mit Abstürzen im Gelände vermengt. Leute lasst lieber das Skifahren gleich sein und bleibt vorm Fernseher. Nur besser keine Staatsmedien konsumieren, die machen dumm.

Super Doku wiedermal. War gerade selber in Stanton 05.02.-09.02. und bin Freerider. Leider regelmäßig zu beobachten, dass selbsternannte "Vollprofis" ohne Gear und Plan in die Gefahrenzonen fahren und andere gefährden… Würde Mal gerne mit der Frau Wallner fahren^^, dürfte bestimmt sehr lehrreich sein.

Vielen Dank für Eure Dokumentation. Allerdings sehe ich Parallelen zwischen der Selbstüberschätzung von einigen Tiefschneefahrern, die nach der perfekten Abfahrt gieren, und euerem Video. Das Resultat euerer Selbstüberschätzung, ich unterstelle mal getriebene von Klicks, ist eine dermaßen schlechte Dokumentation, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. In einem Artikel https://www.powderguide.com/magazin/news/artikel/rezension-strg-f-dokumentation-snowboard-und-ski-wie-gefaehrlich-ist-tiefschnee.html des Onlinemagazins Powderguide hat sich jemand die Mühe gemacht auf die zahlreichen Falschaussagen einzugehen. Das Absurdeste finde ich, dass uninformierte Touristen, die sich hauptsächlich nur in ihrer Risikobereitschaft von dem Reporter unterscheiden, als dumm dargestellt werden. Immerhin schadet Eure arrogante Darstellung niemandem persönlich und die Problematik ist real.

Bin 14 fahr Ski und Snowboard bin mit 11 in einer kleinen Lavine gelandet hatte meinen Kopf zwar draußen aber wär mein Vater net da gewesen hät ich ein paar Stündchen warten müssen.

Ein seriöser Blick auf das Thema Lawinen schaut anders aus! Schlecht recherchiert, populistisch aufgeblasen, ein lausiger Bericht!…

Selten so eine fachliche schlecht Reportage über das Lawinenthema gesehen. So viele falsch aussagen das in einem Film? Nein, der Reporter hat von der Thematik keine Ahnung

Man soll provokativ sein, um die Menschheit weiterzubringen.
Meiner Meinung nach sind 50% aller tragischen Unfälle in Skigebieten auf die Fehler der Betreiber und der Wirtschaft zurückzuführen.
Warum verteilt man nicht an alle LVS, Reccoplatten und Airbags? Da die Teile völlig blödsinnig teuer sind, kaufen nämlich Skifahrer, die ab und zu mal die Piste verlassen, keine solchen Hilfsmittel.
Gerade die, die sich am wenigsten mit dem Weissen Tod beschäftigen, genau denen hilft man nicht.
Ein LVS kann man für wenige Euro herstellen und auch ein ABS Rucksack kostet kaum mehr.
Im Markt müssen sie aber vergoldet werden.
Doch man will ja mit der Angst ganze Wirtschaftszweige florieren lassen, damit die Staatskassen gefüllt werden. Selbst ein Lawinenniedergang bringt dem Staat Einnahmen.
Welche Kosten entstehen einer Skistation, wenn sie einige Tausend solcher Geräte anschafft?
Ein vernachlässigbarer Betrag, wenn man nur eine EINZIGE Rettung betrachtet.
Information ist wichtig, doch welches Skigebiet informiert? Wo sieht man Videos laufen, die Beispiele zeigen, wie Lawinen ausgelöst werden? Wo gibt es Infos, welche Hänge heute eher gefährdet sind als andere? Nein, es läuft Autowerbung und anderer Blödsinn. Aufklärung ist wichtiger als Rettungs-truppen, die sie dann wieder rausholen. Doch das bringt kein Geld.
Jeder der das Skigebiet benutzt, sollte mit seinem Handy ortbar sein, dazu LVS, Reccoplatte, ABS-Rucksack, die Verpflichtung zu trainieren, dabei sollte ein Auslöser des Airbags nicht 60.– kosten, sondern einige Cents.
Kurz und bündig: Der Staat und der Markt will die Unfälle und keiner tut was dagegen, so ähnlich wie beim Tempolimit. Wer es nicht glaubt, der kann mir ein Skigebiet anvertrauen, mit welchem ich meine Aussagen beweisen werde. Der Mensch, das dümmste Tier, es glaubt, statt zu wissen.

Grundsätzlich sollte jeder mit entsprechender Ausrüstung ins Gelände fahren und über Lawinenwarnstufe bzw Wetterlage informiert seien. Aber eigtl ist Ortskenntnis das wichtigste. Dennoch finde ich es in dieser Doku ein bisschen übertrieben dargestellt. Man könnte fast glauben dass man generell nicht ins Gelände fahren sollte.

vielleicht sollte man Schnee einfach verbieten wenn s so gefährlich ist
klappt bei kolumbianischem Schnee ja auch

Das Problem ist nicht die Lawine, sondern der Mensch. Ich finde es gut, dass in dieser Doku mehr auf das Thema Bildung/Ausbildung in dem Bereich eingeht (mehr als jede andere Doku zum Thema Lawinen). ABER es geht mehr darum was passiert wenn es schon zu spät ist. Man sollte mehr Augenmerk darauf legen Wintersportler darauf aufmerksam zu machen, dass es von den z.B. Alpenvereinen Lawinenkurse gibt. Dabei geht es immer um die Vermeidung von Lawinen, also das richtige Verhalten und erst danach um die Rettung!!!
Bevor man einen Führerschein zum Autofahren gebraucht hat war es bestimmt auch sau gefährlich auf den Straßen, wenn die Verkehrsteilnehmer aber ausgebildet werden und bestimmte regeln einhalten, dann hat man nur noch ein geringes Restrisiko.

Hallo Südtiroler! Ich habe in den Alpen mal eine Truppe junger Leute (20-30 Jahre) getroffen. ALTER SCHWEDE. Die Jungs konnten feiern und tanken, dass sich die Balken bogen. Und immer schön das Tirolerlied schmetterten.

Für einen Bericht, der für die Lawinengefahr sensibilisieren möchte, geht ihr sehr oberflächlich mit dem Thema um.
Denn z.B. eine Warnstufe 2 als ‚unkritisch‘ zu bewerten, entspricht nicht dem Umstand, dass über 30% der Lawinentoten bei dieser Warnstufe ums Leben kommen. Auch finde ich die Bezeichnung ‚akute‘ Lawinengefahr irritierend, denn es gibt 5 klar definierte Lawinenwarnstufen, aber der Begriff ‚akut‘ kommt dort nicht vor.
Ich hätte mir gewünscht, dass die zum Schluss gegebenen Tipps zur Ausrüstung (LVS, Sonde, Schaufel) eine größere Rolle spielen, als auch die Notwendigkeit, sich als Freerider auch mit Themen wie Gefahrenstufen, Gefahrenmuster, Hangneigung und Exposition sowie dem täglich aktuellen LLB zu beschäftigen.
Die aktuelle Alpineunfallstatistik Winter 18/19 Österreich vom 2.4.2019 belegt diese Notwendigkeit: es gab 19 Lawinentote,
davon 9 Variantenfahrer (Lift & Geländeabfahrt), 5 Skitourengeher, 5 (Wanderer, Bergsteiger, Forstarbeiter).
Aber die Stimme des Moderators fand ich auch angenehm.

Halt ein typischer bericht vom deutschen fernsehen. Merkt man dass das teil von leuten gedreht wurde, die nicht in den bergen leben; ziemlich einseitig

ich bin zum glück nur in parks mit dem snowboard zu finden hab echt riesen angst vor lawinen und deshalb auch größten teils aufgehört pisten zu fahren.

Liebes StrgF Team, danke für die tolle Doku. Man wird dem Trend zum Tiefschnee nicht mehr zurück drehen.
Ich bin deshalb dafür die Menschen zu befähigen das Risiko realistisch einzuschätzen. Zum Glück gibt es schon seit vielen Jahren die Reduktionsmethoden welche für jeden erlernbar sind. So lässt sich z.B. die Stop and go Methode auf eine Anleitung in Größe einer Scheckkarte zusammenfassen.
Ja, die Methode muss man lernen. Ja man muss üben und Hangeignungkarten lesen, sich selbst ständig kontrollieren.
Allein alle Aspekte in der Tourenplanung zu beachten kostet Zeit.
Und ja, man muss verzichten lernen.
Und damit sind wir beim großen Problem. Die Menschen denken es gibt eine Abkürzung über Airbag Systeme.
Ich gehe seit Jahren Skitouren ohne Aufstiegshilfe (Lifte) und genieße die Ruhe und die Herausforderung im wirklich freien Gelände. Jeder der einmal eine echte Skitour gemacht und sauber geplant hat kennt das erhebende Gefühl beim Aufstieg und der Abfahrt.
Schon viele Male mussten wir als Tourengeher umkehren, weil dies eben zur Methodik dazugehört.
Respekt vor der Natur und die Einsicht der eigenen Machtlosigkeit sind unglaublich wichtige und schöne Erkenntnisse besonders in unserer so planbaren Welt.
Plant eure Touren gut und sicher und haltet euch bitte an fundamentale Regeln. Wer dies beachtet wird seinen Spaß haben und lebend wieder Zuhause angekommen.

Ich bin einmal mit nem Board in eine ganz kleine Minilawine gekommen (eigentlich gar nicht der Rede wert) und da hat mich das Ding schon umgehauen und das Board ordentlich runtergezogen. War kurz davor den Airbag zu ziehen, habs dann aber gelassen, als ich gemerkt habe dass kein weiterer Schnee nachgekommen ist.

Fährt mal in den Rocky Mountains oder lässt euch mal in Alaska per Helikopter auf nem Berg runter und fährt dort mal 😉

Die Leute was mit dem Lift irgendwo hochfahren kann man sowiso net ernst nehmen das Abenteur ist dort wo noch keiner war

ich persönlich muss zugeben, ich fahr oft einfach kurz 5-10 Meter raus neben die Piste und hab keinerlei Ausrüstung weil ich mir immer denke dass so nah an der Piste nichts passieren kann.. schon etwas dumm eigentlich..bei Lawinenwarnstufe 4/5 geh ich aber meist schon gar nicht mehr auf die Piste und wenn dann schon gar nicht daneben.

lawinenwarnstufe über 3 ist sehr gefährlich, frische nordhänge meiden, Airbag Rucksack und Lawinen Ausrüstung mitführen, nie alleine unterwegs sein

bei mehr als 30 Grad Neigung ist besondere Vorsicht geboten, den 97% aller lawinentoten gibt's bei steilen Hängen. Am besten immer vor dem Einstieg abchecken wo man evtl sich retten kann im Extremfall. hänge mit Felsen durchsetzt haben in der Regel 35-39+ Grad Neigung

Ich finde die Doku gut recherchiert, aber der Reporter ist von Grund auf gegen dss Freeriding. Er lässt sich gar nicht auf die schönen Dinge des Tiefschneefahrens ein, schade

Bis jz war ich einmal im Skiurlaub und konnte es zum glück meinerseits direkt recht gut und hab mich wohl gefühlt auf roten Pisten. Auf schwarzen Pisten hatte ich eine Blockade im Kopf und hab mich nicht getraut. Hatte glück und konnte in Tiefschnee fahren weil ich morgens früh da war ohne die Pisten zu verlassen. Tiefschnee ist wirklich echt cool aber mein Leben dafür zu riskieren ist es mir nicht ganz wert.

"Und warum die da runter gefahren sind, weiß keiner"
Mann Alter weil das für jeden Ski und snowboardfahrer das größte ist, durch unberührten tiefschnee zu heizen und so was in der Regel nur ein mal schief geht. Die selbstüberschätzung und Unvernunft kommt einfach daher, dass 99,9% der wintersportler noch nie in eine Lawine geraten sind und jedes mal, wenn sie ins Gelände fahren davon ausgehen, dass nichts passiert. Das ist jetzt kein schwer zu erklärendes Phänomen ..

Ich fände es noch interessant, wenn man die Gefahren von Gletscherspalten aufnehmen würde. Diese sind auch allgegenwärtig, nur wird darüber meiner Meinung nach zu wenig gesagt

Bin auch mal in ein Schneeloch gefallen… Am Sonnenkopf in Vorarlberg vor 1 Monat… Meine Mutter hat angerufen das ich aufpassen soll und schwubs bin ich reingefallen… Alleine und im Dunkeln…

ich persönlich komme aus Tirol und fahre selber viel freeride. Ich denke die dukomentation ist zwar gut gelungen jedoch schockiert es mich, dass freerider fast schon als kriminelle dargestellt werden

Durch Seilbahnen und Skigebiete wird es vielen Unerfahrenen einfach zu leicht gemacht, in gefährliches hochalpines Gelände zu kommen. Wenn man unberührtes Tiefschneegelände erleben will, sollte man Skitouren gehen und keine komfortable, unnatürliche Infrastruktur nutzen. Soll jetzt nicht heißen dass Skitouren nicht gefährlich wären, aber es fallen schon mal viele Unerfahrene und ‚spontane‘ Freerider weg, die nicht dazu bereit wären, selbst hochzulaufen und eine vernünftige Planung in ihr Skierlebnis zu investieren.

Verstehe nicht warum ihr am Anfang der Doku nicht versteht, dass Leute abseits fahren – haben die Interviewten ja oft genug erwähnt: Freiheitsgefühl. Warum fährt man alleine? Ich kenne 50 Leute mit denen ich charakterlich Skifahren gehen könnte, aber Abseits ist einfach kaum jemand in der Lage technisch mitzuhalten und das stört wahnsinnig, also lieber alleine. Warum haben so viele keine Sicherheitssysteme? Viele sind unter 30 und eine vollumfänglich Ausstattung kann schnell über 1000€ kosten, Ursache ist also nicht, dass man sparen will, sondern einfach, dass es zu viel Kohle kostet. Fahren tut man trotzdem, es hat ja auch die Jahre davor geklappt. Das hat der Mann im Video ganz gut gedeutet, ähnlich wie beim Rauchen, die Gefahr ist im Hinterkopf aber das Gefühl des "Mir passiert nichts" überwiegt in der Situation einfach.

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